Aufbau des Node-System Vorinformation
Aus Fidopedia
Wenn man sich entschlossen hat ein Node-System zu betreiben zeigt sich meist ob die vorher getroffenen Entscheidungen gut waren, oder ob man sich den etwas steinigeren Weg ausgesucht hat.
In der Boom-Phase des Fidonet zu POTS Zeiten ist verschiedene Pointsoftware entstanden. Diese war speziell auf die Anforderungen von Points zugeschnitten, der Umstieg von Point zu Node hatte mangels Modularität meist einen Softwarewechsel zur Folge.
Bei der heutigen Wahl der richtigen Software ist die Auswahl relativ eingeschränkt. Die Empfehlung lautet darauf zu achten das man Open Source Software einsetzt um die Möglichkeit zur Weiterentwicklung offen zu halten. Als sehr vorteilhaft habe ich die Konfiguration über ASCII Textdateien empfunden, damit konnte ich ein bestehendes OS/2 Node-System mit wirklich geringem Aufwand auf Linux migrieren. Beide Anforderungen erfüllt zum Beispiel der high portable tosser hpt aus dem Husky Projekt. http://husky.sourceforge.net/
Für den ersten Aufbau eines Node-Systems fehlt dann nur noch ein Editor um die Mails zu schreiben und ein Mailer um die vom Tosser verpackten Mails mit anderen Systemen auszutauschen. Dabei dürfte die derzeit gängigste Software Golded und msged bei den Editoren sein, sowie Binkley Term bei den Mailern.
Es ist möglich und bietet sich an das zukünftige Node-System zuerst als Point-System einzurichten und zu testen. Wenn dieses Point-System dann zufriedenstellend läuft kann es durch einfache Umstellung der Adresse nach Abgabe des Nodeantrag in ein Node-System verwandelt werden.
Inhaltsverzeichnis |
[bearbeiten] Grundkonzept
[bearbeiten] Einleitung
Hier wird die Reihenfolge der Installation und Konfiguration beschrieben.
Erforderlich für eine klassisches einfaches NodeSystem ist ein Editor, ein Tosser und ein Mailer. Prinzipbedingt beginnt die Einrichtung beim Mailer, sodass man die Mailpakete abholen und versenden kann. Dann installiert und konfiguriert man den Tosser, sodass die Mailpakete einsortiert werden können, und zum Schluss folgt dann der Editor, um Mails auch lesen und schreiben zu können. Der Vorteil dieses Weges ist die Verfügbarkeit von Software für unterschiedlichste Betriebssysteme (DOS, W32 (ff), OS/2, Linux, Unix, Mac, TOS (Amiga)) und einer recht einfachen Konfiguration.
Ein anderer Weg kann über die Einrichtung mittels NNTP-Reader, Gate-Software (Konverter und Tosser) und Mailer eingeschlagen werden. Bei diesem Weg muss man schon ziemlich genau wissen, was man macht.
[bearbeiten] Editor
Als Editor empfiehlt sich Golded, TimeEd oder MsgEd, alles Editoren, die auf den diversen Plattformen frei verfügbar sind. Prinzipiell ist in deren Konfigurationsdatei nur der Pfad zum Netmailverzeichnis und den Echoareaverzeichnisse einzutragen, und die eigene vom NC zugewiesene Nodenummer.
[bearbeiten] Tosser
Als Tosser empfiehlt sich HPT für Unix/Linux/Bsd Systeme, Squish für Os/2 und W32. Beide Tosser arbeiten sehr stabil, sind recht einfach zu kompilieren (Linux/Unix) und zu installieren. Es ist lediglich die eigene Nodenummer und der Pfad zu den Inbound/ Outbound Verzeichnissen einzutragen.
[bearbeiten] Mailer
Binkd. Binkd regelt alle Kommunikation via IP-Verbindungen. Zu achten ist auf das korrekte Domain-Mapping, und, natürlich auf die korrekten Adressen. Domain-Aliasse werden von Binkd während des Connect entsprechend umgesetzt.
